Leistung

Rettungswegtechnik

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Fluchttür mit Panikstange, Fluchtwegterminal und Rettungszeichenleuchte in einem Flur

Über diese Leistung

Im Brand- oder Notfall müssen Fluchtwege zuverlässig funktionieren – jederzeit und ohne Kompromisse.

Für wen Rettungswegtechnik Pflicht ist

Schulen und Kitas, Verwaltungen, Versammlungsstätten, Pflegeeinrichtungen, Bürokomplexe, Einkaufszentren und Wohngebäude – überall dort, wo viele Menschen im Ernstfall schnell und sicher hinausmüssen.

Typische Auslöser: eine Brandschau mit Auflagen, ein Umbau oder eine Nutzungsänderung – oder Türen, die im Alltag verkeilt werden, weil Sicherheit und Fluchtweg gegeneinander arbeiten.

So läuft ein Projekt mit uns

  1. Bestandsaufnahme: Flucht- und Rettungswege, Türen und bestehende Technik vor Ort prüfen.
  2. Konzept: Abgestimmt mit Brandschutzkonzept und den zuständigen Stellen.
  3. Installation: Fluchtwegsicherung und Schlosstechnik werden fachgerecht montiert.
  4. Abnahme & Einweisung: Funktionstest und Einweisung Ihrer Verantwortlichen.
  5. Prüfung & Dokumentation: Regelmäßige Wartung mit Nachweis für Behörden und Versicherer.

Was Ihre Branche braucht

  • Pflege und Kliniken: Der klassische Zielkonflikt – Bewohner mit Demenz sollen das Haus nicht unbemerkt verlassen, im Brandfall muss jede Tür sofort frei sein. Elektrisch gesteuerte Fluchtwegsysteme mit Zeitverzögerung und Alarm lösen genau das, ohne dass jemand nachts eine Tür abschließen muss.
  • Schulen und Kitas: Nach außen jederzeit offen, von außen kontrolliert – Fluchttüren, die kein Kind unbemerkt öffnet und die im Ernstfall trotzdem in einer Bewegung aufgehen.
  • Einzelhandel und Einkaufszentren: Notausgänge im Lagerbereich sind Fluchtweg und Diebstahlrisiko zugleich. Alarmierte Fluchttürverschlüsse melden jede Öffnung, ohne den Weg ins Freie zu blockieren.
  • Verwaltung und Büro: Zutrittskontrolle am Tag, Fluchtweg rund um die Uhr – Leser und Fluchttürterminal an derselben Tür, so geplant, dass keines das andere aushebelt.

Normen und Pflichten, die wir mitdenken

Notausgangsverschlüsse nach DIN EN 179, Panikverschlüsse nach DIN EN 1125, elektrisch gesteuerte Fluchtwegsysteme nach DIN EN 13637 und der Richtlinie EltVTR – das sind die Grundlagen, nach denen wir Türen in Rettungswegen ausrüsten. Welche Norm gilt, hängt von Nutzung und Personenzahl ab; wir klären das mit dem Brandschutzkonzept und der Bauaufsicht, bevor gebaut wird. Und weil Betreiber für den Zustand ihrer Rettungswege verantwortlich bleiben, gehört die regelmäßige, dokumentierte Prüfung bei uns zum Angebot dazu.

Sicherheit für Menschen im Notfall

Rettungswegtechnik ist ein wesentlicher Bestandteil der Gebäudesicherheit. Sie umfasst alle technischen Einrichtungen, die Fluchtwege im Gebäude sichern und im Ernstfall freigeben – damit eine schnelle und geordnete Evakuierung möglich ist.

Der Fokus liegt auf der Vermeidung von Panik und einem reibungslosen, schnellen Fluchtweg – auch unter extremen Bedingungen wie Rauchentwicklung, Stromausfall oder eingeschränkter Sicht. Wir sorgen dafür, dass Türen und Fluchtwegsicherungen normgerecht zusammenspielen – abgestimmt mit Zutrittskontrolle und Schließtechnik.

Häufige Fragen

  • Muss eine Fluchttür immer offen sein? Sie muss jederzeit von innen ohne Hilfsmittel zu öffnen sein – und darf trotzdem von außen gesichert bleiben. Genau das leistet Fluchtwegtechnik.
  • Wer prüft die Anlagen? Prüfungen führen wir durch und dokumentieren sie – als Nachweis für Behörden und Versicherer.
  • Passt das zur Zutrittskontrolle? Ja. Beides planen wir zusammen, damit Sicherheit und Flucht nicht gegeneinander arbeiten.

Geprüft und gewartet

  • Planung und Installation von Rettungsweg- und Fluchtwegtechnik
  • Regelmäßige Prüfung, Wartung und Dokumentation
  • Integration in Zutrittskontrolle und Türplanung

Damit Sicherheit auch dann funktioniert, wenn es darauf ankommt.

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Weitere Informationen zu dieser Leistung – kompakt zusammengefasst als PDF.

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